| Ökonomie / Ökologie | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Unter der Wirtschaftlichkeit eines stabilisierenden Gips- oder Castverbandes versteht man in der Regel den Rollenpreis oder den Stückpreis eines Produktes. Ein Castverband ist in Deutschland etwa drei mal teurer als der klassische Gipsverband. Betrachtet man die gesamten Materialkosten der stabilisierenden Verbände innerhalb einer Therapie, überzeugt MOKcast.
Aufgrund dieser wirtschaftlichen Vorteile erscheint eine Einkaufspolitik
die nur auf den Listen- oder Rollenpreis gerichtet ist sehr kurzsichtig,
da das billige Produkt (Gips) in diesem Fall hohe Folgekosten verursacht.
Letztendlich sind die Behandlungskosten entscheidend und nicht die Kosten
eines Verbandes.
Addiert man die Entsorgungskosten für Gips- und Castverbände hinzu, zeigen sich weitere Argumente für eine definitive Castanlage.
Dies kommt nicht nur der Umwelt zu Gute, sondern senkt ebenfalls die Kosten
der Materialentsorgung.
Nicht nur die oszillierende Säge kann bei dieser Behandlungsmethode
eingespart werden, sondern auch eine Reihe an weiteren Instrumenten, die
in der klassischen Gipstechnik benötigt werden, wie z.B. Gipsspreitzer,
Rabenschnabel, Gipsmesser, Gipsstanze. Das einzige Instrument das für
die MOKcastanlage benötigt wird, ist eine gute Verbandschere.
Der verwendete Polyestercast kann als Hausmüll deponiert oder über die Müllverbrennung entsorgt werden. Dabei verbrennt er im Gegensatz zum Gips oder Glasfasercast vollständig. Bei der Kontamination des Verbandes mit Blut oder anderen evtl. infektiösen Körpersekreten sollte der Verband gesondert der Müllverbrennung zugeführt werden. |
| © Copyright by A.A.Wierzimok & TheWebEditor |